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In Bad Münder verschmelzen Tradition und Moderne

Restaurierte Fachwerkhäuser, mittelalterliche Gassen, die berühmten Heilquellen und der außergewöhnliche Kur- und Landschaftspark mit dem Gradierwerk – im Kurort Bad Münder verschmelzen Tradition und Moderne. Deutlich wird dies im Kur- und Landschaftspark von Bad Münder: geschwungene Wege verbinden den ruhigen modernen Landschaftspark mit dem belebten traditionsreichen Kurpark. Die Weltmeister-Minigolfanlage, das Wasser-Tretbecken, der Spielplatz oder die Konzertmuschel sind beliebte Treffpunkte. Höhepunkt des Landschaftsparks ist ein künstlicher See auf der Hügelkuppe. Sehenswert ist auch die Altstadt von Bad Münder: Sie schmiegt sich wie ein Ring von Straßen und kleinen Plätzen um den Kirchhof mit dem markanten mittelalterlichen Turm der Petri-Pauli-Kirche.  Beim gemütlichen Bummel durch die Gassen lohnt sich der Blick fürs Detail. Zum Entdecken und Erleben laden das Museum mit Handwerkerhaus und das Deutsche Stuhlmuseum ein. Kulturfreunde erfreuen sich an den überregional bekannten Konzerten klassischer Musik im Konzertsaal und im „Schaafstall“. Sportlich Aktive erwartet neben den Wander- und Radwegen auch  ein Golf- und mehrere Tennisplätze, ein Mineralwasser-Freibad sowie weitere Freizeitangebote. www.bad-muender.de

Sehenswürdigkeiten in Bad Münder

Bad Münder

Altstadt von Bad Münder

Sehenswert ist auch die Altstadt von Bad Münder: Sie schmiegt sich wie ein Ring von Straßen und kleinen Plätzen um den Kirchhof mit dem markanten mittelalterlichen Turm der Petri-
Pauli-Kirche. Beim gemütlichen Bummel durch die Gassen lohnt sich der Blick fürs Detail. Straßencafés, Restaurants, kleine Geschäfte und lebhaftes Treiben auf dem wöchentlichen Markttag verführen zum Verweilen und Stöbern. Wunderbar entdecken kann man Bad Münder und seine Sehenswürdigkeiten bei einem geführten Stadtrundgang.

Video Panorama Rundgang
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Gradierwerk im Kurpark

Zweifellos der Höhepunkt des Kurparks in Bad Münder ist das 1999 nach historischem Vorbild wieder erbaute Gradierwerk. In früherer Zeit dienten Gradierwerke der Salzgewinnung. Heute sind es „therapeutisches Bauwerk”. Beim Spaziergang um das Gradierwerk kann man mal wieder richtig tief durchatmen, denn die Sole-Inhalation heilt und schützt die Atemwege.

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Kur- und Landschaftspark

Mal wieder richtig tief durchatmen kann man im schönen Kur- und Landschaftspark Bad Münder, der nur wenige Gehminuten von der Altstadt entfernt ist. Renommierte Züricher Landschafts- architekten haben hier eine Umgebung geschaffen, die wahrlich die Sinne beflügelt. Die kulissenartig gestalteten Waldstreifen, mehrere Tausend Pflanzen, ökologische Ausgleichsflächen, die in spannendem Kontrast zu den übrigen gepflegten Anlagen stehen – ein Spaziergang im Park öffnet die Herzen. 

Video Panorama Rundgang
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Museum im Wettbergschen Adelshof

Das Museum befindet sich auf drei Etagen in den Räumen des ehemaligen Wettbergschen Adelshof. In großen Kellergewölben sind Architektursteine ausgestellt, die Einblicke in das Stadtbild früherer Epochen ermöglichen. Über "Stolperstufen" des ehemaligen Wehr- und Wendeltreppenturms gelangt man ins Erdgeschoss mit den Räumen für Sonderausstellungen, der geologischen Sammlung, der Textilsammlungund einer Ausstellung über Vertreibung und Flucht nach dem 2.Weltkrieg. In den 10 Räumen des Obergeschosses werden unter anderem Exponate aus dem Steinkohlenbergbau, der Salzgewinnung und den Glashütten, eine Holzbildhauerwerkstatt, eine Biedermeierstube, eine voll eingerichtete bürgerliche Küche, Funde aus den Stadtgrabungen und eine umfangreiche regionale Keramiksammlung der Renaissance- und Barockzeit präsentiert.

 www.museum-badmuender.de

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Wege der Sinne (Bakede)

Der geistige Vater der Wege der Sinne ist der Essener Schriftsteller, Pädagoge und Künstler Hugo Kükelhaus. Kükelhaus ging es um ein Lernen mit allen Sinnen. Bei der Konstruktion seiner Geräte ging er von der Beziehung zwischen der Umwelt und den Sinnesorganen aus. Auf dieser Grundlage sind auch in Bakede die einzelnen Stationen aufgebaut. Je nach Zeit und Lust kann man den inneren Weg der Sinne, der sich vorwiegend im Ortskern befindet und den äusseren Weg der Sinne, der sich über eine Strecke von 4km verteilt, erkunden. Wer möchte, kann auch eine kostenlose Führung buchen. Eine Führung über die Wege der Sinne dauert einschliesslich einer Besichtigung des Handwerkermuseums etwa 3 Std. Sie können unter der Tel 05042/3430 mit uns Kontakt aufnehmen.

www.bakede.de

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Stuhlmuseum Eimbeckhausen

Das Stuhlmuseum Eimbeckhausen widmet sich dem Stuhlbau im Deister – Sünteltal war bis in die 70er Jahre des 20. Jahrhunderts ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region. In der Blütezeit fanden weit über 10.000 Menschen Arbeit und Brot in diesem Berufszweig. In den vergangenen Jahren ist durch diverse Einflüsse der Stuhlbau fast zum Erliegen gekommen. Nur wenige Betriebe im hiesigen Bereich sind noch aktiv im Stuhlbau tätig. Sünteltales Stühle, Werkzeuge und Schriftstücke – das Museum präsentiert interessante Exponate. www.stuhlmuseum.de

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Nordmannsturm

Der Nordmannsturm wurde in den Jahren 1862/1963 vom Maurer- und Steinhauermeister Constantin Nordmann erbaut. Nordmann, der sich 1835 als Maurer- und Steinbaumeister in Hannover niederließ, war ein leidenschaftlicher Wanderer. Mit der „Teufelskammer” besaß er im Deister einen eigenen Steinbruch, aus dessen Sandsteinblöcken er den Turm auf dem Deisterkamm errichtete. Der Nordmannsturm sollte dem Wanderer Gelegenheit bieten, von hier einen großen Teil seiner schönen Heimat zu übersehen – dies tut er heute noch. www.nordmannsturm.de

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Süntelturm

Auf der höchsten Erhebung des Süntels, der Hohen Egge (437m über NN), wurde erstmals 1882 ein hölzener Aussichtsturm, genannt Augusta-Turm, eröffnet. Nachdem der Turm baufällig geworden war, begann man 1899 einen neuen Turm aus Sandstein zu bauen. Bei der Grundsteinlegung war der Dichter Hermann Löns anwesend. Der Turm ist 25 m hoch und hat einen Innendurchmesser von 2,40m. Es führt eine massive Steinwendeltreppe mit 95 Stufen und ein anschließende Stahltreppe mit 12 Stufen nach oben. Der Turm wurde am 17.Mai 1901 eingeweiht. 1988 konnte die sanierte Gaststätte eingeweiht werden. Im gleichen Jahr gingen Turm und Gaststätte in die Verantwortung der Stadt Bad Münder über. Gaststätte: Telefon 05042/4258, Öffnungszeiten: DI bis SO von 10.00 -17.00 Uhr. Montags Ruhetag. www.suentelturm.de

 

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Wassertretstelle Klein Süntel

Ein schöner, sechs Kilometer langer Panorama-Rundkurs führt die Besucher in dem Ortsteil Klein Süntel durch Feld, Wiesen und das Waldgebiet Süntel. In idyllischer Waldlage trifft der Erfrischung suchende Wanderer auf die beliebte Wassertretstelle. Die Mitglieder des Verkehrs- und Verschönungsvereins kümmern sich um die regelmäßige Pflege der Beckenanlage mit zugehörigen Tischen und Bänken. Ein großes Landschafts-Panorama- Foto, eine Bergwerkslore nebst Informationstafel zur Geschichte des Kohleabbaus und eine Glasstele mit Wissenswertem zur ehemaligen Glashütte sind weitere interessante Anlaufpunkte in unmittelbare Nähe zum Parkplatz des „Landhaus zur schönen Aussicht“.

Stadtrundgang

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Für einen Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten von Bad Münders Innenstadt schlagen wir Ihnen folgende ca. einstündige Route vor:

Parkmöglichkeiten finden Sie in der Osterstraße am Kurmittelhaus.

Starten Sie am Haus des Kurgastes (1993) mit Martin-Schmidt-Konzertsaal und Tourist-Information direkt am Kur- und Landschaftspark (1998, 14 Hektar) mit Musikmuschel, Minigolf, Freiluftschach, Seen, einem Gradierwerk (1999) und einer Wassertretstelle(2001). Gleich nebenan befindet sich das Kurmittelhaus (1980) mit Physikalischem Therapie Center, Solebewegungsbad, Trinkbrunnen-ausgabe der münderschen Heilquellen und Wandelhalle.

Wenn Sie die Wandelhalle verlassen, folgen Sie nach links „An der Saline“ zum Laurentiusfriedhof (Informationstafel). Gehen Sie weiter Richtung Laurentiusweg und folgen diesem bis zur Bahnhofstraße (Verbrauchermarkt und Busstation), dieser folgen Sie ca. 200 m bergauf bis zum Eingang der Fußgängerzone am alten Niedertor (Informationstafel). Gehen Sie nach links in die schmale Gasse Treppenwall und folgen hier dem Verlauf der ehemaligen Stadtmauer bis in den Schulwall mit alter Volksschule (1847) (Informationstafel). Gegenüber der Schule führt ein Fußweg zum Steinhof mit Büsingschem Herrenhaus (1596, Weserrenaissance, heute Sparkasse) (Informationstafel) und Hotzenhof mit mittelalterlicher Stadtmauer (um 1721, heute Stadtverwaltung) (Informationstafel). Hinter dem Steinhof an der Wermuthstraße können Sie einen Blick auf die über 100jährige Süntelbuche werfen. Gehen Sie zurück zum Steinhof in die Petersilienstraße und folgen dieser bis zum Oberntor (Informationstafel). 

Gehen Sie zurück Richtung Stadt in die Obertorstraße und biegen gleich nach links in die Kellerstraße bis zum Heimatmuseum (Burghof von Wettbergen, um 1575) (Informationstafel). Folgen Sie der Kellerstraße weiter - am Knick steht das älteste Fachwerkhaus (heute Gasthaus) - bis zur belebten Marktstraße mit Rathaus (1806 - 1815) (Informationstafel) und Söltjerbrunnen (Salzarbeiter).

Gehen Sie die Marktstraße weiter bis zum Kornhus (ehemals Steinernes Haus, Haus der Väter, um 1546) (Informationstafel). Gegenüber vom Kornhus gelangen Sie durch eine kleine Gasse zum Kirchhof mit evangelischer Kirche (Petri-Pauli um 1840, Turm um 1528) (Informationstafel). Nach Umrundung des Kirchhofes gehen Sie durch eine kleine Gasse in die Echternstraße bis zum Hoppenmarkt mit Brunnen (Informationstafel). Folgen Sie der Echternstraße bis zur Langen Straße und gehen Sie nach links zurück zum Niedertor geradeaus vorbei am Feuerwehrhaus und biegen Sie nach links in die Osterstraße (Vorstadt Salz). Vorbei an Ackerbürgerhäusern gehen Sie bis zum Thiebrink (Informationstafel). Von hier sind es nur noch wenige Schritte weiter zurück zum Ausgangspunkt am Kurpark.

Dieser Rundgang wurde vom Heimatbund Niedersachsen, Ortsgruppe Bad Münder ausgearbeitet. Bei den regelmäßigen geführten Stadtführungen  können Sie auch den Kirchturm besteigen und eine Probe der Heilquellen am Trinkbrunnen nehmen. 

Söltjer-Rundgang

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Söltjer-Rundgang

Auch der Söltjer-Rundweg führt Sie zu den Sehenswürdigkeiten der Innenstadt Bad Münders. Seinen Namen hat er von den Söltjern, den ehemaligen Salzarbeitern. Auf dem Rundweg leitet Sie ein Söltjersymbol. Die Informationstafeln an historischen Gebäuden und der Wegeplan geben Ihnen weitere Informationen.Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit.

Starten Sie am Kurmittelhaus, Osterstraße 39, dort befinden sich auch Parkplätze, die Tourist-Information, die Trinkbrunnenausgabe aus den Heilquellen, die Wandelhalle und das Physikalische Therapie Center mit dem Solebewegungsbad. Der Söltjer-Rundweg führt in die Osterstraße, die zur ehemaligen Vorstadt Salz gehörte und von Ackerbürgerhäusern gesäumt ist. (Informationstafel »Der Thiebrink «, Osterstraße 12). Am Feuerwehrhaus biegen Sie nach rechts in die Lange Straße und gelangen vorbei an malerischen Fachwerkhäusern in die Fußgängerzone. Hier verlief die alte Stadtmauer, (Informationstafel »Das Niedertor«, Lange Straße 28).

Sie folgen der Langen Straße und gelangen zum Steinhof, (Informationstafel »Steinhof«), dem heutigen Sitz der Stadtverwaltung. Links sehen Sie den Mönnichshof von 1596, heute Sparkasse Weserbergland, mit Resten der ehemaligen Stadtmauer. Rechts am Steinhof vorbei finden Sie eine über 100jährige Süntelbuche. Sie gehen zurück, folgen der Petersilienstraße und erreichen die Obertorstraße. Gegenüber am Haus Nr. 23 finden Sie die Informationstafel »Obertor«. Hier biegen Sie rechts ab in die Kellerstraße. Vorbei am Handwerkerhaus von 1752 gelangen Sie zum Museum der Stadt im Wettbergschen Adelshof. Dem weiteren Verlauf des Söltjer- Rundweges folgend, sehen Sie rechts das älteste ganz erhaltene Fachwerkhaus Bad Münders aus dem Jahr 1647, in dem sich ein Restaurant befindet.

Sie gelangen zum alten Rathaus (Informationstafel »Rathaus«) und weiter auf die Marktstraße mit dem Söltjerbrunnen. Nach einigen Metern ragt auf der rechten Seite das Kornhus empor, (Informationstafel »Kornhus«), heute ein Restaurant mit Hausbrauerei. Gegenüber gelangen Sie in die kleine Kirchgasse. Auf der linken Seite im 1. Geschoss sehen Sie das älteste in Bad Münder erhaltene Fachwerk aus dem 16. Jahrhundert. Sie gelangen auf den Kirchhof und stehen vor der Petri- Pauli-Kirche, erbaut um 1840. Der markante Turm ist von 1528, (Informationstafel »Die evangelische Kirche«, Kircheneingang).

Tipp: Durch eine kleine Gasse gelangen Sie links auf die Deisterallee. An der Ecke Deisterallee/Junkernstraße befand sich die ehemalige Synagoge Bad Münders (Tafel). Folgen Sie der Deisterallee, gelangen Sie nach 500 m zum Jüdischen Friedhof. Gehen Sie links an der Kirche vorbei. Durch eine kleine Gasse erreichen Sie die Echternstraße und treffen auf den Hoppenmarkt, (Informationstafel »Der Hoppenmarkt«).

Biegen Sie am Brunnen nach links ab in die Neue Straße. Schon von fern begrüßt Sie die von dem Dortmunder Künstler Bernd Wiegand aus Flachglas geschaffene Doppel-Skulptur »Zwei Wegbegleiterinnen«, die den Auftakt eines künftigen Glas-Skulpturen-Weges bildet. An dieser Glasskulptur schwenkt der Weg vor dem kleinen Fachwerkhaus Neue Straße 12 rechts ab. Sie gehen über die Obstwiese auf die Friedrich-Ebert-Allee. Nach wenigen Metern erreichen Sie den Kur- und Landschaftspark und das Kurmittelhaus, Ihren Ausgangspunkt.